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Abu Dhabi wird Großaktionär bei Daimler

Araber sind gute Mathematiker, arabische Volksstämme haben unser Zahlensystem erfunden. Araber können gut rechnen und haben Öl. Deutsche sind gute Erfinder, deutsche Ingenieure bauen seit fast 125 Jahren gute Autos. Deutsches Wissen ermöglicht die Erschließung zukunftsweisender Technologien. Beide, die Araber und die Deutschen, sind abhängig vom Öl, das in wenigen Jahren versiegen wird. Beide werden nun gemeinsam unter dem Dach ’Daimler’ Autos bauen, die ohne Benzin und Diesel fahren. Die Investoren aus dem Morgenland legten mit dem Einstieg bei dem Stuttgarter Autobauer ihre langfristige Anlagestrategie fest, auch dann noch viel Geld zu verdienen, wenn das Geschäft mit dem Öl zu Ende geht. Daimler hingegen, froh in der Wirtschafts- und Finanzkrise an frisches Kapital zu kommen, nahm den Einstieg der arabischen Investmentfirma dankend an. Die neuen liquiden Mittel versprechen dem Autokonzern einen Wettbewerbsvorsprung. Mit dem Geld soll in neue Antriebstechnologien investiert werden. Der Einstieg der Investmentgesellschaft Aabar aus Abu Dhabi bei Daimler mit 9,1% erfolgte in Cash über eine Kapitalerhöhung. 1,95 Milliarden Euro wurden aus dem Ölemirat nach Stuttgart überwiesen. Es ist damit nach Kuwait, das seit 1974 Anteile an Daimler hält, das zweite große arabische Land, das bei dem Stuttgarter Autobauer engagiert ist. Auf der Pressekonferenz machten der 37 Jahre alte Vorstandsvorsitzende der Aabar Investmentgesellschaft, Herr Khadem al Qubaisi, sowie der Daimler-Chef Dieter Zetsche eine gute Figur. Der junge Aabar-Chef repräsentiert eine neue Generation der arabischen Entscheider und Wirtschaftseliten. Er wirkt klug, ideenreich, er verfügt über eine kaufmännische Weitsicht. Der Daimler-Chef Zetsche wirkt mit seinem Schnurrbart sehr deutsch, souverän und glücklich über die deutsch-arabische Zusammenarbeit. Seit langem verfolgen Staatsfonds aus dem arabischen Raum in Europa und den USA mit Investitionen langfristige Anlagestrategien. So sind Staatsfonds aus Abu Dhabi bei Daimler, Carlyle und Citigroup, Qatar bei der Londoner Stock Exchange, und Credit Suisse, Kuwait bei Daimler, Citigroup und BP sowie Saudi-Arabien bei der Citigroup und HSBC engagiert.

Weiterführendes Thema:

Das deutsch-arabische Geschäft wird einen regen Kulturaustausch mit den arabischen Ländern zur Folge haben. LISA! Sprachreisen bietet für Menschen, die die arabische Sprache erlernen möchten, Sprachkurse am Roten Meer an. Weitere Informationen, bitte hier klicken: Informationen Sprachreisen Arabisch in Dahab.



Eine Antwort zu “Abu Dhabi wird Großaktionär bei Daimler”

  1. Anna sagt:

    Das ist ja super!

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