Farbenfrohes Vergnügen und leuchtende Kugeln
31.08.2011Liebe Leserinnen,
Liebe Leser,
Spielvergnügen mal anders – Sascha, der Reiseleiter in Great Yarmouth, lässt seiner Kreativität bei der Freizeitgestaltung freien Lauf und zeichnet kurzerhand ein Twisterspiel auf den Boden des Aufenthaltsraumes. Bunter Kreidestaub sammelt sich auf den Händen der Sprachschüler, die eifrig versuchen, als Letzter stehen zu bleiben und nach einer gelungenen Partie stolz ihre farbenprächtigen Hände präsentieren. Während die einen akrobatische Posen beim Kreide-Twister einnehmen, vergnügen sich die anderen beim Limbo-Tanzen. Geschickt und im Rhythmus der Musik winden sich die Sprachschüler unter der Limbo-Stange hindurch, die immer weiter nach unten rückt. Je tiefer die Stange hing, desto mehr wurde gelacht, da die Versuche durchzuschlüpfen mit jedem Mal ulkiger wurden.
Bei der Handarbeit konnten die Sprachschüler ihren neuen Freunden eine kleine Freude bereiten. Liebevoll geknüpfte Freundschaftsbänder mit bunten Fäden und verschiedenen Mustern sowie eigens gestaltete Armreifen wurden untereinander ausgetauscht und zauberten ein Strahlen in die Gesichter, die das Selbstgebastelte an ihrem Handgelenk bewundern konnten. Am Billardtisch sind die farbigen Kugeln hin und hergekullert. Ab und an schlüpfte eine in das ersehnte Loch, wo man sie versucht hat, mit einem gekonnten Anstoß durch die weiße Kugel hineinzumanövrieren.
Beim Ausflug ins Bowling-Centre konnten sich die Sprachschüler aus Great Yarmouth an der berühmten Sportart Bowling üben, die in den Vereinigten Staaten von Amerika erfunden wurde, nachdem ein paar deutsche und holländische Einwanderer Kegeln in der neuen Welt spielten. Das Kegeln selbst war bereits im Mittelalter in Westeuropa stark verbreitet. Quellen zufolge sollen schon die alten Ägypter mit dem Spiel vertraut gewesen sein. Die Bowlingkugel ist aber im Gegensatz zu der Kugel, die beim Kegeln verwendet wird, größer und besitzt Bohrungen für drei Finger, die dazu dienen, die Bowlingkugel später exakt zu werfen. Auch die Kegelanzahl ist unterschiedlich. Zu den ursprünglich neun Kegeln ist ein “Bowling Pin”, wie man im Amerikanischen sagt, dazu gekommen.
Mit grell leuchtenden, bunt verzierten oder klassisch schwarzen Bowling-Kugeln machten sich die Sprachschüler und ihr Reiseleiter Sascha nun daran, einen “Strike” zu erzielen – also alle zehn Pins mit einem Mal umzuwerfen. Natürlich bedurfte dies hier und da noch etwas Übung. Es ließ sich auch nicht vermeiden, dass einige Kugeln auf die schiefe Bahn gerieten oder kurz vor den Kegeln zu zögern begannen und sich doch für einen problemlosen Abgang ins Nichts entschlossen. Manchmal wollten sie eben einfach nicht der Hand und dem Willen gehorchen. Aber einigen gelangen durchaus mehr als akzeptable Treffer. Und selbst, wenn man nun die Kugel nicht so recht zu kontrollieren wusste, war es doch ein ungeheuerer Spaß, sie mit voller Wucht in Richtung Ziel zu schleudern. Umso größer war die Freude, wenn tatsächlich viele Pins dabei zu Fall kamen.
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Ihre Elke Greim
Gründerin von LISA! Sprachreisen











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